Martin Richter – Kandidat zur Bundestagswahl 2021


Ich wurde 1978 in Schwedt an der Oder geboren und wuchs dort bis 1987 auf. Die friedliche Revolution und die anschließende Wiedervereinigung unseres Landes erlebte ich in Brandenburg an der Havel, wo ich 1998 das Abitur ablegte. Im Juli 1998 begann ich meinen Dienst für unser Land als Offizieranwärter der Pioniertruppe. Nach der erfolgreichen militärischen Ausbildung, studierte ich von 2001 bis 2004 Pädagogik, Psychologie und Personalmanagement an der Helmut-Schmidt-Universität/ Universität der Bundeswehr in Hamburg. Nach dem erfolgreichen Studium setzte ich meine militärische Laufbahn als Planungsoffizier und Kompaniechef sowie als Ausbilder an der Unteroffizierschule in Delitzsch fort. Aktuell bin ich Sachgebietsleiter Military Engineering, Kampfmittelabwehr und Counter-IED beim Ausbildungskommando in Leipzig.

Dafür setze ich mich ein.
Mein Eid gegenüber unserem Land ist für mich auch in der politischen Arbeit handlungsleitend: Dem deutschen Volke treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des Deutschen Volkes tapfer verteidigen.

Dem folgend stehe ich für eine Politik für und mit den Bürgerinnen und Bürgern. Ich setze mich aktiv gegen alle extremistischen Kräfte ein, denn die Zukunft unserer Nation ist für mich untrennbar mit unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung verbunden.

Ich stehe für eine Politik des Miteinander. Wir müssen wieder dahin kommen, dass wir Maßnahmen nach ihrer Notwendigkeit bewerten, nicht nach unserer jeweiligen politischen Ideologie.

Ich stehe für eine Politik, die unsere soziale Marktwirtschaft erhält. So bilden wir den Rahmen, dass Leistung, Innovation und Kreativität allen Menschen unseres Landes dienen. Dazu muss jedoch die Balance zwischen Leistungserbringung und ihrer Inanspruchnahme gewahrt bleiben.   

Als Familienvater mit zwei Kindern (13 u. 9 Jahre) sowie als Diplompädagoge liegt mir die Bildung in unserem Land sehr am Herzen. Freiheit ohne die Kenntnis von Selbst, Gesellschaft und Welt ist kaum möglich. In den Köpfen der Menschen unseres Landes liegen unerschöpfliche Ressourcen, dort liegen die Antworten auf die Herausforderungen des Heute und die Gestaltung der Zukunft. Dazu muss die Bildung, vom Kindergarten über Schule bis zu Universität und Berufsausbildung, in deutschlandweiten und verbindlichen Standards organisiert werden. Die Nutzung moderner Technologie und moderner Ansätze von Bildung muss dabei eine zentrale Rolle spielen. Bildung, Wissenschaft und Forschung müssen frei von ideologischen Vorgaben und Schranken und zugänglich für alle sein, ganz gleich aus welchem Elternhaus sie kommen.

Als Berufssoldat sehe ich große Herausforderungen in der Sicherheits-, Verteidigungs- und Außenpolitik. Hier wird gern Deutschlands Gewicht und Rolle in Europa und der Welt beschworen. Allerdings werden unsere Mittel einer glaubwürdigen Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik diesem Anspruch nicht gerecht. Hier sehe ich Herausforderungen in den Strukturen und Zuständigkeiten unserer Sicherheitskräfte. So sehe ich neben der Notwendigkeit einer effizienteren Bundespolizei, die Reform des Verfassungsschutzes als dringend an. Ebenso setze ich mich für die Schaffung eines dauerhaften Nationalen Sicherheitsrates ein, um Kompetenzen zu bündeln sowie Präventiv- und Ermittlungsarbeit zu verbessern. Auch unsere Bundeswehr bedarf einer deutlichen Verschlankung und damit Effizienzsteigerung. In allen Ebenen der inneren und äußeren Sicherheit sind der Abbau von Bürokratie, die Digitalisierung und die strukturelle Verschlankung und eine zeitgemäße Ausstattung dringend geboten.

Selbst ein „Kind vom Lande“ beobachte ich den Trend der zunehmenden Urbanisierung mit Sorge. Hier stehe ich für eine klare Balance zwischen den Metropolregionen und dem sie umgebenden ländlichen Raum als „Brennstoffzelle“ unseres Landes. Politik nur mit dem Horizont von Großstädten greift zu kurz. Ich bin überzeugt davon, dass der deutsche Mittelstand, eine moderne deutsche Landwirtschaft und eine zukunftsfähige Forstwirtschaft einen großen Anteil an den Lösungen aktueller und zukünftiger Herausforderungen haben wird. Dafür braucht es eine Politik für und mit diesen Bereiche, nicht gegen sie.

Meine Ideen für Nordsachsen:
– Bau einer Bundesautobahn zwischen BAB 14 und BAB 13, um die Achse TAUCHA – EILENBURG – TORGAU im Zuge der B 87 zu entlasten sowie die Region Lausitz an die Metroploregion HALLE-LEIPZIG anzubinden. 

– Ausbau des Flughafens HALLE-LEIPZIG unter gleichzeitiger deutlicher Erhöhung und Vereinfachung von Bundesmitteln zum privaten und öffentlichen Lärmschutz und unter Anpassung der Flugschneisen.

– Erhalt aller Möglichkeiten des Individualverkehrs unter gleichzeitigem Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs – auch durch innovative neue Anbieter.

– eine Initiative für mehr Landärzte und den Auf-/Ausbau von leistungsfähigen Medizinischen Versorgungszentren, um die medizinische Versorgung zu verbessern und verantwortungsvoll zu entwickeln.

– Vereinfachung des Breitbandausbaus, um schneller schnelles Internet bereitstellen zu können („5G an jeder Milchkanne).

– Modellregion für die Landwirtschaft der Zukunft mit digital farming und vertikaler Landwirtschaft.

– Ausbau der Fördermittel zum Erwerb von Wohneigentum aus Bestandsimmobilien in Innenstädten des ländlichen Raums, um mehr Familien und damit mehr Leben in die Städte und Gemeinden des ländlichen Raums zu bringen.

martin.richter@fdp-nordsachsen.de